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Fußballdeutschland und der VfB 1906 Sangerhausen trauern um Eberhard Vogel

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Eberhard "Matz" Vogel ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Damit verliert der deutsche Fußball insgesamt eine seiner großen Persönlichkeiten. Der VfB 1906 Sangerhausen ist in Gedanken bei seiner Familie und bei seinen Freunden und wrd "Matz" ein ehrendes Andenken bewahren.

Wie seine Familie heute bekannt gab ist Eberhard Vogel gestern nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Als Fußballspieler war er eine der großen Legenden des DDR - Fußballs und eine der besten Linksaußen seiner Zeit. Er erzielete einige Rekorde für die Ewigkeit. Für den FC Karl Marx Stadt und den FC Carl Zeiss Jena bestritt er 440 Oberligaspiele ( Rekordspieler der DDR -  Oberliga ) und erzielte hier 188 Tore. Mit dem FC Karl Marx Stadt wurde er DDR Meister. Mit dem FC Carl - Zeiss Jena wurde er fünf Mal DDR - Vizemeister und drei Mal FDGB - Pokalsieger. Er gehörte der legendären Europapokalmannschaft an, die 1981 das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger erreichte. 

Auch als Auswahlspieler war "Matz" erfolgreich. Er bestritt insgesamt 74 Länderspiele für die DDR und erzielte hier 25 Tore. Er gehörte der Nationalmannschaft bei der WM 1974 an. Für die Olympiaauswahl der DDR bestritt er 24 Spiele und erzielte hier 10 Tore. Zwei Mal ( 1964 und 1972 ) errang er bei Olympischen Spielen die Bronzemedaille.

Nach seiner Spielerkarriere war er auch als Trainer, insbesondere als Auswahltrainer, erfolgreich. Mit den DDR - Junioren wurde er 1986 Europameister und 1987 bei der WM der U - 20 Junioren dritter der WM. Im Jahr 1989 wurde er mit der U - 16 Junioren der DDR Vizeeuropameister. Seine weiteren Trainerstationen waren: Borussia Mönchengladbach ( Amateure ), 1. FC Köln ( Amateure ), Hannover 96, FC Carl Zeiss Jena, VfB Pößneck, Nationalmannschaft Togo, FSV Hoyerswerda, 1. FC Magdeburg, Dresdener SC.

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Auch beim VfB 1906 Sangerhausen hat Eberhard Vogel Spuren hinterlassen. Von 2004 bis 2006 war hier seine letzte Trainerstation.

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In diesen beiden Jahren führte er den VfB auf die Plätze 4 und 5 der Verbandsliga. Er legte damit den Grundstein, dass der VfB im Folgejahr unter Bernd Nemetschek Landesmeister wurde und in die Oberliga aufstieg. In der Saison 2004 / 2005 führte er den VfB in das Pokalendspiel im Landespokal, dass der VfB leider im Elfmeterschießen verlor.

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Unvergessen bleibt dabei der 1 : 0 Sieg im Halbfinale gegen den HFC im überfüllten Friesenstadion!

Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und bei seinen Freunden und verneigen uns vor der Lebensleistung dieses einzigartigen Fußballers und Menschen, der unvergessen bleiben wird.

Die Macht der Berg- und Rosenstadt